Wir bilden uns kontinuierlich weiter. Nicht nur auf Konferenzen, UX-Camps oder Stammtischen, sondern vor allem auch agenturintern. Gerne nutzen wir das Format „Lunch and Learn“. Da wird beim Mittagessen dann einem Talk gelauscht. Kürzlich wieder passiert zum Thema „The Future of Banking“.

Bill Gates hat in den 90ern mal gesagt: „We need banking, but we don’t need banks anymore.“ Die Aussage liest sich weniger scharf, wenn man sie erst wieder in Kontext bringt: Gates hat nämlich „nur“ von der Kontoeröffnung ohne physischen Kontakt mit einer Bankfiliale gesprochen. Dies ist heute selbstverständlich. Dennoch zielt Gates Aussage in die richtige Richtung. Wenn ich heute so viele Bankservices selbst erledigen kann, egal ob ich am Badesee oder vor meinem Fernseher zuhause liege, wozu brauche ich noch eine Bankfiliale?

Auch scheinbar branchenfremde Unternehmen wie die Silicon Valley Riesen bieten zunehmend eigentliche Bankservices an. Gerade hat Facebook bekannt gegeben, dass in den kommenden Monaten Überweisungen via Messenger ermöglicht werden. Facebook hat aktuell gerade 1.3 Milliarden Nutzer. Google hat eine Banklizenz, z.b. in Großbritannien und über meine Apple-ID kann ich schon lange ganz einfach Alben und Apps kaufen. Das große Asset dieser Tech-Companies liegt nicht nur in Ihrer technischen Infrastruktur, sondern vor allem auch an der Menge an Daten, die sie von Ihren Kunden besitzen und die potenzielle Big Data-Geschäftsmodelle blühen lassen.

Wie das nun alles passieren konnte und vor welchen Hintergründen diese Entwicklungen zu sehen sind, kann man in folgender Präsentation nachlesen, die wir auf Slideshare geladen haben:

 

Das Titelbild stammt von Flickr-User jericl cat, der es für den Flickr-Account von Parsons Commercial Bank zur Verfügung gestellt hat. Das Original kannst du hier sehen.

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Karin Cepin arbeitet als Visual Designer bei der dmcgroup. Sie ist begeisterte Langstreckenläuferin und bringt gerne Veränderungen auf Trab.

Annemarie Söder ist Praktikantin bei der dmcgroup. Sie schreibt leidenschaftlich gern – momentan am liebsten Postkarten aus Wien.