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Games for Innovators, Rulebreakers, and Changemakers

Von Philipp Brunner

dmcgroup am Gamestorming Retreat Vienna

Es dreht sich alles um ein paar – gerade für die Kreativbranche – zentrale Fragen:
Wie kann innovatives Denken und Generieren von Ideen gefördert und kultiviert werden?
Welche Methoden gibt es, um Teams in kurzer Zeit Antworten auf entscheidende, projektbezogene Fragen finden zu lassen? Wie können diese Teams produktiv gemeinsame Grundlagen erarbeiten und dabei auch noch jede Menge Spaß haben? Und mit welchen Techniken kann all das unkompliziert und zu jeder Zeit erreicht werden?

Im Alltag einer Kreativagentur wie der dmcgroup sind das entscheidende Fragen.
Die Fähigkeit, innovative Konzepte in kurzer Zeit zu entwickeln und Kreativpotential unabhängig vom Terminkalender und knappen Deadlines zu aktivieren, sind in der Branche erfolgsentscheidend.

Zwischen 2006 und 2010 erschienen zwei Bücher, die versuchten, sich den oben stehenden Fragen auf eine neue Art zu nähern und dadurch innovative Verfahren in der Geschäftswelt zu revolutionieren.

„Innovation Games“ von Luke Hohmann schlägt 12 Spiele vor, die helfen sollen, verdeckte Kundenbedürfnisse und Anforderungen freizulegen.

Das Buch „Game Storming“ von Dave Gray, Sunni Brown und James Macanufo, sammelt über 80 schon länger bekannte Spielideen und greift eben-falls die Idee auf, diese Spiele gezielt als Technik für Brainstorming-Sessions im Team zu nutzen.

Spielen ist eine Methode, die Welt zu erforschen, die Menschen schon von klein auf trainieren und beherrschen. Es liegt ein natürlicher Lernvorgang im strukturierten Spiel, der es ermöglicht, Ideen quasi nebenbei – eben im Prozess des Spielens – zu entwickeln oder ein besseres Verständnis für die gemeinsame Teamarbeit zu schaffen.

Ein Tag Zeit, um Spielen zu üben.

Ein Retreat bezeichnet eine kreative Auszeit – einen Tag, den sich ein Team nimmt, um sich auf seine Arbeitsweise und grundsätzliche Fragen der Zusammenarbeit zu besinnen.
Der Gamestorming Retreat Vienna, veranstaltet von Michael Lausegger und Clemens Böge am Samstag, den 6. April 2013 im Hub Vienna, hatte genau diese Zielsetzung und stand unter dem Vorzeichen „Teambuilding“.

Den zwei Teams von je 6 Personen stellten die beiden Coaches zunächst die grundlegende Dramaturgie von Gamestorming Sessions vor, die der „Facilitator“ (Leiter der Session) mit einem Set an Spielen konzipiert und abstimmt:

  • Open: Eröffnet die Session. Spiele zur Auflockerung und Vorstellung der Teammitglieder.
  • Explore: Hier findet die eigentliche Kreativ- oder Teamarbeit statt.
  • Close: Die abschließende Session soll die Exploration-Phase abschließen und eventuell resümieren.

From noodles, marshmallows and soup circles

Since the retreat was under the overarching theme of „team building“, we dealt with games that put creative collaboration as a team at the center.

For the open phase was the one, by team setup loosened round of introductions.

The main part, the Explore game, challenged the teams with the  spaghetti / marshmallow challenge to unprecedented excellence in constructing noodle towers.

The Close phase was played with the  game „Circles & Soup“  – an exercise to retrospectively experience and formulate goals and their feasibility for the team.

Ein neuer Zugang zu komplexen Projekten für die dmcgroup

Die dmcgroup befindet sich seit einiger Zeit in der Erkundungsphase dieser neuen, innovativen Brainstorming-Techniken. So konnten bereits einige Kundenprojekte mit Inception-Workshops gestartet werden, die Gamestorming-Techniken zur Generierung von Ideen und Etablierung eines gemeinsamen Projektverständnisses nutzten.

All diesen Projekten ist gemein, dass sowohl Kunden als auch das Team der dmcgroup mit Verblüffen feststellten, wie effektiv und aufschlussreich die kompakten Gamestorming-Sessions für den Start waren.

Auf diese Weise haben sich Gamestorming-Techniken mittlerweile als fixer Bestandteil der täglichen Arbeitsweise in der dmcgroup etabliert.

In diesem Sinne, um mit „Innovative Games“ zu sprechen:
„Playing Games is Serious Work!“

Weiterführende Literatur