Die Ausgangslage

Der Springer Webshop auf springer.com ist seit dem Launch zentraler E-Commerce-Hub im Springer Universum. Im Angebot finden sich über 30.000 Print- und E-Book-Titel quer durch alle Wissenschaftsdisziplinen. In den letzten Jahren kam die Unterstützung sämtlicher digitaler Endgeräte zu den USPs des Angebots  dazu, außerdem können Print-Exemplare ohne Lieferkosten bestellt werden.

Die primäre Aufgabe für die dmcgroup bestand darin, das Checkout Design zu aktualisieren und damit die E-Commerce-Performance zu verbessern.

Aufgaben & Ziele

Das von der dmcgroup entwickelte Digitaldesign für die SpringerLink Plattform, stellt seit 2012 das offizielle Springer Online Design dar, das beim Design sämtlicher neuer Online-Plattformen im Springer Universum als Referenz zur Anwendung kommt.

Eines der Hauptziele des Webshop-Projektes bestand aus diesem Grund darin, den Einkaufsprozess im Sinne dieser Online-Designsprache neu zu gestalten und aus Nutzersicht zu optimieren.

  • Integration des Checkout-Prozesses in das neue Springer Online Design
  • Promotion des Webshops als One-Stop-Shop für Springer Publikationen
  • Modulares und integrierbares Webshop Checkout Design für alle e-Commerce Aktivitäten im Springer Universum (interimistisch als Multi-Plattform-Lösung)
  • Verbesserung der User-Experience im Shopping-Prozess, Entfernung von UI-Breaks
  • Verringerung von Absprungraten, Steigerung der Transaktionen
  • Möglichkeiten von Cross- und Upselling verbessern
  • Daraus resultierend Steigerung des Absatzes von E-Publikationen auf springer.com

Weniger ist mehr – Konzept & Design

Im Webshop Checkout-Prozess ist funktionales Design sowohl aus Sicht der Nutzer als auch der Shop-Betreiber essentiell. Die Herausforderung liegt darin, den Prozess so stromlinienförmig wie möglich zu gestalten und alle potentiellen Hindernisse für den Nutzer zwischen der Auswahl eines Produktes und dem Abschluss des Kaufs aus dem Weg zu räumen.

Gleichzeitig ist das Orientierungs- und Sicherheitsbedürfnis von Nutzern im Kaufprozess besonders hoch. Klare Statusvisualisierung, übersichtliche Anzeige der möglichen Aktionen in jedem Schritt und ein Ablauf, der den Erwartungen des Käufers entspricht sind daher von zentraler Bedeutung.

Screenshot des Fortschrittsbalkens aus dem Springer Webshop Checkout Design der dmgroup

Nutzer wissen zu jedem Zeitpunkt, was noch vor ihnen liegt

Reduktion auf das Wesentliche und Fokussierung auf Nutzerbedürfnisse sind das Fundament unseres Designansatzes. Dazu gehört auch das Infragestellen bisheriger Abläufe und Datenabfragen. Ziel des Designteams der dmcgroup war es, den Einkaufsprozess aus Nutzersicht optimal neu zu entwerfen.

Screenshot des Springer Checkout Designs der dmcgroup - Unterstützung und Verifizierung im Kontext

Live-Validierung von Formularfeldern sowie Hinweise im Kontext der Interaktion minimieren die kognitive Belastung für User

Weniger ist mehr – zu viele parallele Tasks lenken Nutzer genauso ab, wie zu viele unnötige Formularfelder, die für Durchführung des Kaufs eigentlich nicht notwendig wären.
Wir erarbeiteten daher ein klares und großzügiges Checkout Design mit sequentiellem Ablauf (nur eine wichtige Aktion/Entscheidung pro Schritt) und „Progressive Enhancement“ – also der progressiven Erweiterung von Formularelementen im Kontext. Intelligente Technologien wie Live-Validierung (Überprüfung von Formulareingaben in Echtzeit) oder Auto-Suggest-Widgets für Eingabefelder (Vorschläge auf Basis der bisherigen Eingabe) nehmen dem User Arbeit ab und minimieren die Möglichkeit von Fehlern.

Das klare, grafisch reduzierte und taskorientierte Springer Online-Design unterstützt den User im Einkaufsprozess optimal.

Screenshot des Springer Checkout Designs der dmcgroup. Im Bild der Screen mit Bezahloptionen.

Im Zentrum des Designs stehen Übersichtlichkeit und die Reduktion auf wesentlichste Informationen und Schritte.